Marienkirche, Husum

Die Husumer Marienkirche, erbaut von 1829 bis 1833 nach Entwürfen des dänischen Staatsbaumeisters Christian Frederik Hansen, gilt, neben der Vicelinkirche Neumünster als Hauptwerk des Klassizismus im Lande Schleswig-Holstein.

Der an ein seemännisches Leuchtfeuer erinnernde Turm zeigt nicht zum Himmel, sondern gibt Orientierung im Alltagsleben. Mächtige dorische Säulen bestimmen die Wirkung des Innenraums und erinnern daran, dass das Neue Testament in griechischer Sprache auf uns gekommen ist. Zugleich symbolisieren sie die Gemeinde, die die Kirche trägt.

In den lutherischen Kirchen tritt die Auslegung des Wortes Gottes (die Predigt in der Kirche) gleichberechtigt neben das Sakrament des Altars (Abendmahl). Sinnfälligen Ausdruck findet dies in der Sonderform des Kanzelaltars, der Anordnung der Kanzel oberhalb des eigentlichen Altars.
Den Altar überwölbt ein Portal mit ionischen Säulen. Die Kanzel ist mit Akanthus, dem Zierrat der korinthischen Säule, geschmückt. Den Säulen im Inneren entsprechen die zwei Lindenzeilen im Äußeren, die ein natürlich-kulturelles Kontinuum suggerieren.

Die Kirche trat an die Stelle der 1436 gegründeten alten Marienkirche von Husum, die 1807 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. (Wikipedia)

 

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360° x 180° Panorama aus 8 Einzelaufnahmen mit dem Slant-Adapter von Pt4Pano.

Panorama erstellt mit Canon 5D MkII, Canon EF 15mm F/2.8, Slant-Adapter, Manfrotto 486 RC2 / 055DB,
Lightroom 4, Photoshop CS5, PTGui, Pano2VR

Aufnahme, 1.1.2013

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Veröffentlicht in Panoramen.

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